Wissenswertes

Hier geben wir Tipps und erläutern Wissenswertes zum Thema Hausbau.

Einblick in das Energiesparhaus KfW 55

Die Skizze unten hilft Ihnen sich eine Übersicht zu verschaffen, wie ein KfW 55 Haus entsteht. Jeder Bauträger bietet eine individuelle Lösung zum Erreichen des richtigen Dämmwertes. Um auf Nummer sicher zu gehen, dass Ihr Haus die richtigen Werte erfüllt, wird oft zu viel Dämmung angeboten. Das mag im ersten Blick als positiv erscheinen, bringt in Wirklichkeit aber Zusatzkosten mit sich. Wir setzen auf die richtige Kalkulation, und wollen nicht auf Kosten unserer Kunden uns in Sicherheit wiegen. Der Kunde soll für das bezahlen, was er tatsächlich braucht.

  1. Jakodur Dämmplatte KF300 SF 80 als Unterbodendämmung
  2. Klemmfilz WLG 035 als Sparrendämmung 240 mm
  3. Kerndämmung WLG 035 doppellagig als Dämmung in Außenwand 140 mm
  4. Kollektoren 5,1 m2 für Warmwasseraufbereitung
  5. Fenster mit 6 - 7 Kammerprofilen, 3 - fach verglast, Uw ≈ 0,86
  6.  kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage
  7.  Fußbodenheizung im gesamten Wohnbereich
  8.  hochwertiger und nachhaltiger Kunststoffunterschlag
  9.  Dachziegel als schmutzabweisendes und beständiges Baumaterial

Wohnraumlüftung

Eine zentrale Wohnraumlüftung ist die ideale Lösung in puncto Energieeffizienz und Komfort. Hier werden alle Räume von einem Komfort-Lüftungsgerät zentral über das Luftverteilsystem be- und entlüftet.

Funktionsprinzip der komfortablen Wohnraumlüftung am Beispiel eines Einfamilienhauses:

  1. Frische Luft gelangt über einen Außenwanddurchlass ins System.
  2. Das Lüftungsgerät Zehnder ComfoAir Q gewinnt bis zu 95% Energie aus der Abluft
    zurück und gibt sie an die Frischluft ab.
  3. Das Luftverteilersystem Zehnder ComfoFresh führt die optimal temperierte Frischluft
    bedarfsgerecht den einzelnen Räumen zu. Die Abluft wird nach außen abgeführt.Die Luftmenge ist für jeden Raum individuell einstellbar.

Sie Fragen - wir antworten!

Berücksichtigen Sie auch den Anteil Ihrer Eigenleistung bei der Bauausführung, denn auch dieser mindert die Baukosten und kann anteilig zum Eigenkapital gerechnet werden. Banken rechnen bei der Kreditvergabe den Teil der Eigenleistung mit bis zu 5% der Baukosten an.

Klären Sie, ob auf dem ausgewählten Grundstück früher eine andere Nutzung erfolgt ist. Etwaige Altlasten stellen unter Umständen eine besondere Belastung dar und könnten zu bösen Überraschungen führen.

Wie sieht es überhaupt mit der Bodenbeschaffenheit aus? Achten Sie auf Bodenart (lockerer Boden, Untergrund aus stehendem Gestein), Bodenfeuchtigkeit, Grundwasserspiegel. Informationen hierüber erhalten Sie bei der Gemeinde oder befragen Sie Nachbarn über deren Erfahrungen. Im Zweifel lassen Sie einfach ein Baugrundgutachten von einem neutralen und vereidigten Sachverständigen anfertigen.

Prüfen Sie, ob es eine zeitliche Vorgabe zur Bebauung gibt und welche baulichen Vorschriften wie z. B. Höhe des Hauses, Dachneigung und -form, Grenzabstände und ähnliches existieren. Gibt es Einschränkungen in Bezug auf Natur- oder Denkmalschutz (z. B. Bäume, die nicht abgeholzt werden dürfen)?

Ein ebenfalls wichtiger Punkt ist die Klärung, ob künftig in der Nähe Betriebe oder Anlagen geplant sind, die sich auf die Wohnqualität und den Wert des Grundstücks negativ auswirken können.

Auch diese Information können Sie auf der Gemeinde einholen. Vielleicht gibt es in der Nähe schon einen oder mehrere Betriebe. Fragen Sie hier wieder Ihre zukünftigen Nachbarn, ob und welche Auswirkungen dies auf die Wohnqualität hat (Lärm oder Gerüche, die mit dem Wind verbreitet werden).

Prüfen Sie auch, ob Dritte Rechte zur Nutzung des Grundstücks haben z. B. Wegerechte. Informationen erhalten Sie bei dem zuständigen Grundbuchamt.

Jeder Grundstückskauf ist nur dann gültig, wenn er von einem Notar beurkundet worden ist. Der Notar ist zur Neutralität verpflichtet, d. h. er muss darauf achten, dass die vertraglichen Bestimmungen den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und keine der beiden Vertragsparteien gegenüber der anderen bevorzugt oder benachteiligt wird.

Folgende Punkte sollten Sie beachten:

  1. Der Kaufvertrag sollte Ihnen einige Tage vor Unterzeichnung vorliegen, so dass Sie ihn durch einen Anwalt prüfen lassen können.
  2. Alle Angaben bezüglich der Person des Käufers, Verkäufers sowie der Kaufpreis müssen korrekt sein.
  3. Alle im Kaufpreis enthaltenen Sonderposten müssen aufgeführt sein (z. B. Einrichtungsgegenstände, die übernommen werden).
  4. Grundbuch und Baulastenverzeichnis sollten von Ihnen eingesehen worden sein.
  • Nachweis im Finanzierungsplan nachgewiesenes Eigenkapital
  • Gehaltsabrechnungen der letzten 3 Monate, die Abrechnung Dezember des Vorjahres und die Abrechnung mit Urlaubs- und Weihnachtsgeld
  • Kontoauszüge der letzten 3 Monate mit Gehaltseingängen
  • Einkommensteuerklärung-/Bescheid, BWA, Gewinnermittlung der letzten 3 Jahre, Nachweis über PKV
  • Auskunft über die zukünftige Rente (GRV, PRV, BAV, RR)
  • Kopie vom Personalausweis (beide Seiten)
  • Verträge von Privatkrediten www.meineSchufa.de Bonitätsauskunft
  • Telefonnummer/Mobil/E-Mail
  • Bautechnische Hausunterlagen
  • Berechnung umbauter Raum
  • Berechnung Wohnfläche
  • Bauzeichnungen/Grundriss/Schnitt/Baubeschreibung/Gesamtkostenaufstellung
  • Liegenschaftskarte / amtlicher Lageplan
  • Aktueller Grundbuchauszug
  • Mietvertrag
  • Kaufvertragsentwurf (Grundstück)
  • Teilungserklärung/Verwaltervertrag
  • Aktuelle Objektfotos von außen und innen
  • Online-Bestätigung zum Antrag Energieeffizient Bauen Programm

Wenn Sie sich für ein Grundstück entschieden haben, aber nicht wissen, ob dieses bebaut werden darf, d. h. ein gültiger Bebauungsplan vorliegt oder Sie ein Objekt planen, dessen Bauweise sich erheblich von der der übrigen Bauten der Umgebung abhebt, sollten Sie eine Bauvoranfrage bei Ihrem zuständigen Bauamt stellen. Sie ersparen sich so Kosten, für einen nicht genehmigungsfähigen Bauantrag.

Einige Bauvorhaben sind genehmigungsfrei bzw. bedürfen nur eines vereinfachten Genehmigungsverfahrens, wenn diese bestimmte Voraussetzungen erfüllen (u. a. bei Wohngebäuden mittlerer Höhe). Erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde/Stadt oder beim Landratsamt, welche Möglichkeiten es hier gibt bzw. welche Regelung für Ihr Bundesland zutrifft, da diese von Bundesland zu Bundesland verschieden sein können.

Stehen Ihrem Bauvorhaben keine öffentlich-rechtlichen Vorschriften entgegen, wird die Baugenehmigung in der Regel erteilt (bei Einreichung vollständiger Unterlagen nach ca. sechs Wochen).

Tipp: Parallel zum Bauantrag können Sie die Anträge für Gas, Wasser sowie Elektro-, Telefon- und TV-Kabel bei den jeweiligen Versorgungsunternehmen stellen. Beim Tiefbauamt kann die Lage des Kanalanschlusses festgestellt werden. Bemühen Sie sich rechtzeitig um Strom und Wasser für die Bauzeit. Falls Sie den Gehweg oder Teile der Straße für die Baustelleneinrichtung benötigen, ist hierfür eine Genehmigung einzuholen und später für eine ausreichende Absicherung zu sorgen.

Dem Bauantrag sollten folgende Unterlagen beigefügt sein:

  • Bauantragsformular
  • Lageplan mit eingezeichnetem Projekt ( 1 x beglaubigte und 1 x nicht beglaubigte Ausführung)
  • Baubeschreibung
  • Bauzeichnungen im Maßstab 1 : 100 (Grundrisse und Ansichten)
  • Wohn- und Nutzflächenberechnung
  • Berechnung des umbauten Raumes
  • Antrag auf Haus- und Grundstücksentwässerung
  • Standsicherheitsnachweis
  • Zustimmung des Nachbars bei Grenzbebauung
  • Statistischer Erhebungsbogen
  • Angaben über die veranschlagten Herstellungskosten

Falls erforderlich:

  • Genehmigung zur Vernichtung von Wohnraum (Abbruchgenehmigung)

Der Umzug in das neue Heim sollte sorgfältig geplant werden. Einerseits können Sie sich einer professionellen Möbelspedition bedienen, andererseits kann diese Aufgabe auch in Eigenhilfe unter Mitwirkung von Freunden und Verwandten organisiert werden. Wenn Sie etwas Zeit für den Umzug haben, ist es natürlich leichter. Aber auch wenn es auf einen Rutsch gehen muss, ist es immer eine Frage der Organisation, der Einsatzbereitschaft von Helfern und des persönlichen Ruhebewahrens.

Möbel werden sorgfältig abgebaut und, mit Wellpappe, Luftpolsterfolie oder alten Decken gesichert, auf dem Transporter verstaut. Schrauben und Montagekleinteile kommen in eine verschließbare Schachtel, die entsprechend beschriftet wird.

Porzellan, Küchengeräte, Bücher und sonstiges sollten Sie in stabilen Umzugskartons verstauen. Nutzen Sie auch Handtücher, Kissen und Decken zum Verpacken. Die Kartons sollen möglichst ein zusammenhängendes Sortiment beinhalten und von außen mit dem Inhalt beschriftet werden. Ein Inhaltsverzeichnis kann auch in Einzelfällen bei der Suche sehr nützlich sein. Kaffeemaschine und Flaschenöffner sind möglichst griffbereit zu halten, da diese Gegenstände als erstes in dem neuen Haus gebraucht werden. Mit besonderer Sorgfalt ist der Karton mit den Dokumenten und Wertgegenständen zu behandeln. Diesen sollten Sie als erstes zuverlässig (z. B. bei Verwandten) unterbringen, bis sich wieder geordnete Verhältnisse bei Ihnen eingestellt haben.

Noch ein Wort zu den Pflanzen: Vermeiden Sie beim Transport Zugluft oder gar eine offene Lagerung auf einer LKW-Pritsche. Zugluft, Umgewöhnung und die Tatsache, dass sie wegen des Umzugsstresses einige Tage nicht gegossen wird, nimmt Ihnen die Pflanze übel. 

Darauf sollten Sie beim Umzug achten:

Vor dem Umzug:

  • Festlegung des Umzugstermins
  • Kündigung der alten Wohnung
  • Beauftragung der Umzugsfirma
  • Organisation Miet-LKW
  • Beschaffung der Umzugskartons und des Verpackungsmaterials
  • Organisation der Helfer
  • Organisation des Fachmanns für das Abklemmen der Elektrogeräte
  • Festlegung der Arbeitsaufteilung
  • Organisation des Kinderbetreuers
  • Feststellung der Zählerstände am letzten Tag
  • Mitteilung an: Strom-, Gas- und Wasserversorgung, Heizkostenverteiler, Post (Nachsendeauftrag), Internet- und Telefonanbieter, Tageszeitung, Hausarzt, Bank, Versicherungen, Einwohnermeldeamt, Arbeitgeber, KFZ – Zulassungsstelle

Am Umzugstag:

  • Absperren des Parkplatzes für den LKW
  • Auslegen der Böden mit Folie und Pappe
  • Bereitstellen ausreichender Verpflegung (Kaffeemaschine, Flaschen-/Dosenöffner nicht vergessen!)

Nach dem Umzug:

  • Umzugskosten beim Finanzamt geltend machen
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